Geocaching Fragen & Antworten

Ist Geocaching gefährlich? Kommt darauf an…

In diesem Artikel beschäftigen wir uns mit der Frage, ob Geocaching gefährlich ist – noch genauer: Wann ist Geocaching gefährlich und auf was muss man aufpassen?

Geocaching ist an sich nicht gefährlicher als ein Spaziergang im Wald. Dennoch können einige Spielelemente bei bestimmten Geocaches dafür Sorgen, dass ohne Vorsicht eine gewisse Gefahr bestehen kann.

Wie gefährlich ist Geocaching im Allgemeinen?

Geocaching kann auf verschiedene Art und Weisen gespielt werden. Das Spiel drück auch eine bestimmte Spielweise auf, daher ist es schwierig zu sagen, wie gefährlich Geocaching tatsächlich in der Praxis ist.

Es gibt Geocaches (im Sinne von: Zu suchenden Behältern), die einfach auf dem Waldboden liegen oder mit Magneten an einer Regenrinne auf 1 Meter Höhe befestigt sind. Solche Geocaches sind, wie bereits beschreiben, kaum gefährlicher als ein Waldspaziergang.

Sicherlich gibt es die theoretische Gefahr, dass man irgendwo reingreifen könnte (wie Dornen), wenn man nicht aufpasst. Doch eine einfache Einschätzung der Lage kann helfen entsprechende Vorsichtsmaßnahmen zu treffen (z.B. mit einer Lampe hin leuchten oder Handschuhe tragen).

Es gibt (natürlich) auch Geocaches, die gefährlicher werden können und die bestimmtes Spezialwissen bedürfen. Diese sind aber besonders ausgezeichnet (mit der D- und T-Wertung) und entsprechend schon vor Aufbruch erkennbar. Solche Caches sollten nicht ohne Kenntnis des entsprechend benötigten Hilfsmittels angegangen werden – Ein Beispiel davon sind Klettercaches.

Wie gefährlich ist Geocaching in Deutschland?

Geocaching in Deutschland ist erstmal nicht so gefährlich, wie in anderen Ländern. Vermutlich ist es sogar weniger gefährlich, da sich nur Wildtiere in Deutschland befinden, die eher zur scheuen Natur gehören. Gefährliche Tiere wie Klapperschlangen oder Giftskorpione sind bei uns nicht zu finden.

Dafür sind Tiere wie Zecken oder Wildschweine wahrscheinlicher. Bei beidem gibt es klare Vorgehensweisen, die den Rahmen dieses Artikels sprengen.

Wer vor allem in der Stadt unterwegs ist, braucht solche Gefahren noch weniger zu fürchten.

Daher ist Geocaching in Deutschland vermutlich weniger gefährlich, als in anderen Gebieten. Durch die Urbanisierung kann Recht gefahrlos nach Dosen gejagd werden.

Ist Geocaching für Kinder gefährlich?

Wenn Erwachsene auf die Kinder aufpassen ist Geocaching nicht sonderlich gefährlich. Es ist natürlich wichtig die Fähigkeiten des Kindes richtig einzuschätzen und zu kontrollieren, ob es auch selbstständig mögliche Gefahren erkennt. (Wie zum Beispiel auf Bäumen zu hochzuklettern)

Generell ist aber Geocaching für Kinder nicht gefährlicher als ein langer Spaziergang.

Ich habe darüber schon mal was geschrieben: Geocaching ab welchem Alter?

Geocaching und die Polizei

Ich schrieb bisher, dass Geocaching generell ein ungefährliches Hobby ist. Doch ab und zu hört man, dass die Polizei wegen eines Geocaches ausrückt oder gar Bombenalarm gibt – Ist es also doch gefährlich?

Die Polizei rückt nicht aus, um irgendwelche Geocacher davon abzuhalten, irgendwas Gefährliches zu machen. Bei den allermeisten Berichten zum Thema Geocaching und Polizei wurde ein Geocache – also ein zu suchender Behälter – ungeschickt an einen Ort gelegt.

Dass Tupper an bestimmte Orte gelegt werden, ist Teil des Spiels und in der Regel auch kein Problem. Wenn man diese aber so präpariert, dass diese wie Bomben aussehen, kann es zu Probleme führen. Gerade, wenn diese unter einer Brücke versteckt werden.

Das macht Geocaching aber nicht gefährlich. Selbst wenn man von einem Polizisten eingesprochen wird, was man da bitte mache, kann man durchaus ehrlich sein. Inzwischen haben die meisten Polizisten davon gehört. Daher kann man sich in der Hinsicht eher dumm Verhalten, als dass es wirklich Gefährlich wird.